Die Maske
Als erstes wird ein quaderförmiges Stück Lindenholz benötigt.
Aus diesem werden dann die Rohmasken herausgearbeitet. Zugegeben,
besonders viel kann man noch nicht erkennen... Dann beginnt die
Kleinarbeit. Das Gesicht wird nun Stück für Stück, und ausschließlich
von Hand, modelliert. Hierbei fließt auch der eine oder andere
Charakterzug mit ein und die Maske erinnert doch immer ein wenig an das
'Original' vom Besitzer.
Um die Maske so leicht wie möglich zu halten, wird am Ende noch von innen so viel Material wie es geht entfernt.
Nachdem nun das Gesicht so weit fertig ist, können jetzt noch die Warzen und das Ungeziefer angebracht werden.
Zu
guter Letzt wird der Maske noch der typische Farbton verpasst. Dieser
soll natürlich nicht an mallorcagebräunte Schönheiten erinnern, sondern
vielmehr an die lange Zeit, die die Hexen auf der Liebenau verbracht
haben.
Für
die letzten Schritte darf sich der Besitzer nun wieder vom Sofa
erheben... Das Kopftuch muss noch angebracht werden. Auch kleine
Spinnen oder sonstiges darf natürlich von der Liebenau, z.B. auf dem
Kopftuch, mitgebracht werden.
Auch die Haare müssen noch geflochten und an der Maske angebracht werden. Die
Maske wird mit unterschiedlichen Techniken von den Besitzern getragen.
Die einen bevorzugen ein Bauhelmskelett, die anderen eine reine
Gummibandlösung. Auch Fahrradhelme können zum Tragen benutzt werden.
Dies kann jeder selbst entscheiden.
Die ersten Masken hatten noch einfach geflochtene Haare aus Wolle. Um das Erscheinungsbild noch "uriger" zu machen, haben wir entschlossen Kunsthaar in rot und Schwarz zu verwenden. Jede Häx gestaltet seine Frisur individuell, aber immer mit Zöpfen und schickem Pony.

Die ersten Masken |
Aktuelle Maske
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Das Häs
Die
Liebenau-Häxa sind keine 'uniformierte' Hexengruppe. Jeder soll seine
individuellen Ideen und Wünsche mit in das Häs einbringen. Es gibt ein
paar Anhaltspunkte, an die sich alle halten sollen.
An der Maske wird das dunkelblaue Kopftuch befestigt, das an den Neckar
erinnern soll. So sind die Liebenau-Häxa durch die typisch gefärbte Maske
und das gleiche Kopftuch trotz Ihrer individuellen Kleidung schnell als
Gruppe erkennbar. Wenn die Maske gerade nicht getragen wird, haben wir
auch eines der typischen Narrenmützle. Dies ist, wie die Maske, in
einem Rot und Braunton geringelt. Die Farben der Maske und der Mütze
wiederholen sich in den Stulpen.
Die Bluse der Hexen ist in weiß oder beige. Der Rock sollte in einem dunklen Braun-
oder Grünton gehalten werden. Gerne dürfen verschiedene Flicken den
Rock schmücken. Auf der Liebenau kann man sich ja auch schnell mal ein
Loch in den Rock reißen... Die Schürze über dem Rock ist wieder frei
gestaltbar und kann die Farben der Flicken wiederholen. Auch
Blümchenmuster o.ä. ist denkbar, um den nahenden Frühling anzudeuten.
Unter dem Rock darf natürlich die obligatorische lange Unterhose nicht
fehlen.
Bei Umzügen haben die Hexen noch Ihren Hexenstock dabei und natürlich
noch sonstiges Allerlei, womit man an der Fasnet Spaß hat! Das Häs wird
von jedem Mitglied selbst gefertigt. Wir helfen uns natürlich
untereinander so gut es geht aus. Denn nicht jeder ist z.B. ein
begnadeter Stricker... So bleibt aber das Häs erschwinglich und jeder
kann sich selbst einbringen!